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Feb
13

Die größten Fehleinläufe des 1. FC Köln

Womöglich wäre der 11.11. ein besseres Geburtsdatum für den 1. FC Köln gewesen, doch auch Freitag, der 13. (!) Februar 1948 kann sich sehen lassen. Karneval war gerade einmal drei Tage vorbei, als der Kölner BC 01 und die SpVgg Sülz 07 zum 1. FC Köln fusionierten – der Beginn einer mehr als 40 Jahre währenden Erfolgsgeschichte. In den letzten 20 Jahren ist dem Verein ein bisschen die Puste ausgegangen, wie man an den Namen der größten Fehleinkäufe ablesen kann.

Gemessen an der Größe und dem Potenzial des Vereins, ist der Niedergang des 1. FC Köln beispiellos in Deutschland. Alle Vereine, die von den letzten 20 Spielzeiten mindestens zehn in der 1. Bundesliga verbracht haben, haben sich mindestens einmal für den Europapokal qualifiziert: Bayern München, Werder Bremen, der Hamburger SV, der VfB Stuttgart, Borussia Dortmund, Schalke 04, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, der 1. FC Kaiserslautern, Bayer Leverkusen, Hertha BSC, der VfL Wolfsburg, Hannover 96, ja sogar 1860 München, der 1. FC Nürnberg, der SC Freiburg und der VfL Bochum – nur ein Name fehlt: der 1. FC Köln, der in dieser Zeit fünfmal ab- und viermal wieder aufgestiegen ist und in seinen 14 Jahren im Oberhaus in dieser Zeit nie über Tabellenplatz zehn hinausgekommen ist. Die obere Tabellenhälfte war quasi „Terra Incognita“ für den Premieren-Meister der Bundesliga.

Die sportliche Talfahrt vom Abo-Europapokal-Teilnehmer (bis Mitte der 2000er Jahre war der FC noch die deutsche Mannschaft mit den meisten UEFA-Cup-Spielen) zur Fahrstuhltruppe hat Gründe. Einige davon sind die Namen, die das Trikot mit dem Geißbock in den letzten 20 Jahren getragen haben. Hier sind die größten Fehleinkäufe aus dieser Zeit. Happy Birthday!

  • Spieler, die mehr als 1 Mio. DM/ 0,5 Mio. Euro Ablöse gekostet haben, sind fett markiert
  • Spieler des aktuellen Kaders sind nicht aufgeführt. Es könnte ja noch steil bergauf gehen…

Andrzej Kobylanski
Rewas Arweladse
Stefan Kohn
Reinhard Stumpf
Christian Dollberg
Michael „Balou“ Kostner
Aleksandr Rytschkow
Goergi Donkow
Ralph Hasenhüttl
Miroslav Baranek
Darko Pivaljevic
Markus Kreuz
Jens Keller
Marco Reich
Marc Zellweger
Lilian Laslandes
Jörg Heinrich
Roland Benscheider
Christian Rahn
Vasilios Tsiartas
Attila Tököli
Rolf-Christel Guié-Mien
Peter Madsen
Ricardo Cabanas
Björn Schlicke
Imre Szabics
Anthony Lurling
Boris Zivkovic
Alpay Özalan
Evanilson
Tiago Cavalcanti
André Beleza
Aleksandar Mitreski
Bernt Haas
Baykal
Marius Johnsen
Serhat Akin
Pekka Lagerblom
Fabio Luciano
Nemanja Vucicevic
Manasseh Ishiaku
Sergiu Radu
Pierre „Netto“ Womé
Sebastian Freis
Maniche
Alexandru Ionita
Kostas Giannoulis
Wilfried Sanou
Andrézinho
Tomoaki Makino
Sascha Riether
Chong Tese

2 Kommentare

Derzeit kein Ping

  1. hank sagt:

    schöner kommentar. an einige der spieler konnte ich mich (zum glück) gar nicht mehr erinnern. wobei ich sascha riether noch nicht als fehleinkauf bezeichnen würde. wenn der effzeh aufsteigt, kann er nächste saison noch weiterhelfen. zumindest wenn er das was er jetzt in fulham zeigt konserviert.

    interessant wäre mal eine zusammenstellung von spielern an denen der effzeh nachweislich interessiert war und die verpflichtung dann aus „qualitätsgründen“ verworfen hat. wenn ich mich richtig erinnere war da im jahr 2009 ein gewisser herr keisuke honda dabei. „kann uns nicht weiterhelfen.“ war der kommentar von herrn meier damals.

    http://www.transfermarkt.de/de/keisuke-honda-ein-japaner-auf-dem-sprung/news/anzeigen_33008.html

    da waren noch einige mehr von diesem kaliber dabei.

  2. Heibel sagt:

    Hallo Hank,

    ich kann da erst mal nur auf einen alten Beitrag von mir aus dem Jahr 2011 verweisen:

    http://www.aktives-abseits.de/das-faxen-dicke-%E2%80%93-wenn-sich-das-mit-choupo-moting-nicht-mal-racht/

    Das sind nur die „dicksten Fische“, es gibt noch viel, viel mehr…

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