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Dez
11

Das sind die Trainerfavoriten bei den Bayern

Die „Ära“ Niko Kovac bei Bayern München nahm ein schnelles Ende. Nachdem der Kroate nach und nach Mannschaft sowie Fans verloren und sich auch sein großer Fürsprecher Uli Hoeneß ins Private zurückgezogen hatte, wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Die blamable 1:5-Niederlage in Frankfurt war der Tropfen, der das Fass schließlich zum Überlaufen brachte.

Co-Trainer Hansi Flick übernahm zunächst den Job als Interimstrainer. Tatsächlich scheint der Trainerwechsel Wunder bewirkt zu haben, denn seitdem der ehemalige Nationalmannschafts-Assistenztrainer das Sagen hat, läuft es insgesamt wieder deutlich runder bei den Bayern. Und trotzdem halten die Verantwortlichen natürlich die Augen offen, um für die neue Saison auch an der Seitenlinie wieder topbesetzt zu sein. Wir schauen, wer zum Favoritenkreis auf den Trainerjob bei Bayern gehört.

Ein Holländer mit „Stallgeruch“?

Der viel zitierte „Stallgeruch“ ist bei einem familiären Verein wie Bayern natürlich extrem wichtig, denn immerhin gehört das „Mia san Mia“ zur festen Philosophie des Vereins. Die meisten Entscheidungsträger beim Rekordmeister haben bereits eine lange Vergangenheit im Verein. Das war bei Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge der Fall und wird auch bei Oliver Kahn so sein. Wünschenswert wäre es, wenn auch auf der Trainerbank ein alter Bekannter Platz nehmen würde.

Mit Erik ten Hag wäre das möglich. Der aktuelle Ajax-Coach war bereits mehrere Jahre bei der zweiten Mannschaft der Bayern als Trainer tätig. Zudem hat er mit Ajax bereits bewiesen, dass er sowohl eine ansprechende Spielphilosophie vertritt als auch in der Champions League Erfolg haben kann. Obwohl er noch bis 2022 unter Vertrag steht, wurde von Ajax-Seite signalisiert, dass man dem Trainer bei einem Bayern-Angebot wohl keine Steine in den Weg legen würde, berichtet Sport1.

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Kehrt Tuchel nach Deutschland zurück?

Seit dem Sommer 2018 ist Thomas Tuchel Trainer von Paris St. Germain. Trotz aller Unkenrufe hat er es geschafft, das Starensemble von der Seine zu einer Einheit zu formen. Auch Stars wie Neymar oder Mbappé schwärmen in höchsten Tönen von dem „Taktikgenie“. Es steht außer Frage, dass Tuchel bei den Bayern einen ähnlichen Fußball spielen lassen könnte, wie seinerzeit Pep Guardiola. Allerdings gibt es auch ein paar Punkte, die gegen den ehemaligen BVB-Trainer sprechen.

So ist er nicht zuletzt seit seiner Zeit in Dortmund als schwieriger Charakter bekannt. Zudem läuft auch bei ihm noch ein langfristiger Vertrag. Anders als Ajax wird Paris den Startrainer sicher nicht einfach zu einem direkten CL-Konkurrenten ziehen lassen. Man müsste wohl darauf warten, dass Tuchel, möglicherweise bei einem frühen Aus in der Königsklasse vor die Tür gesetzt wird.

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Pochettino als Außenseiterkandidat?

Ein weiterer großer Name, der kürzlich „frei“ geworden ist, lautet Mauricio Pochettino. Der Argentinier war bis vor kurzem Trainer von Tottenham Hotspur und führte diese in der letzten Saison sogar bis ins Champions League Finale. Dieses Jahr gehören aber eher andere Teams zu den Favoriten, bei den Champions League-Quoten von bet365 wird beispielsweise Manchester City mit 3,75 (Stand 09.12.) auf den ersten Platz geführt.

Pochettinos fachliche Kompetenz ist unbestritten und auf der Insel waren nicht wenige von seinem Rauswurf überrascht – das zeigen auch die gesammelten Reaktionen bei SportBild. Trotzdem ist er in Bayern nur Außenseiterkandidat, da zu dem Jobprofil die deutsche Sprache gehört. Zudem hat Pochettino durchklingen lassen, dass er sich auch Sabbatjahr vorstellen könnte. Aber wer weiß, vielleicht sitzt er in der kommenden Saison ja auch beim BVB auf der Bank.

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Ob nun ein Holländer, ein Deutscher oder ein Argentinier in der kommenden Saison an der Seitenlinie des Rekordmeisters steht, der potenzielle Back-Up-Trainer steht mit Hansi Flick ebenso bereit. Schließlich soll er dem Verein nach seinem Cheftrainer-Ausflug weiter erhalten bleiben.

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