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Dez
12

Das wird die EURO 2020 bringen

Kommenden Sommer wird die erste paneuropäische EM der Geschichte ausgetragen. Während das Fußball-Großereignis für gewöhnlich in ein oder zwei Nachbarländer vergeben wird, soll es nun zur Feier des 60-jährigen Bestehens des Wettbewerbs auf dem ganzen Kontinent stattfinden. Klar, dass diese paneuropäische EM ein Novum in der Geschichte der UEFA wird. Wir beschäftigen uns mit den Vorbereitungen für solch ein Großevent und schauen, was alles dazu gehört.

 

 
 
 
 
 
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Wie kam es zu der Idee?

Der damalige UEFA-Präsident Michel Platini stellte die Idee der paneuropäischen EM zum Jubiläum des Wettbewerbs erstmals im Zuge der EM 2012 in Polen und der Ukraine vor. Obwohl es sich um ein revolutionäres und ambitioniertes Projekt handelt, waren die Verantwortlichen schnell überzeugt. Platini sah seinerzeit in der paneuropäischen EM eine hervorragende Möglichkeit, möglichst viele Länder und Verbände an einer Großveranstaltung zu beteiligen.

Was spricht für eine paneuropäische EM?

Eine Europameisterschaft in verschiedenen Ländern abzuhalten war eine revolutionäre Idee, doch die UEFA versprach und verspricht sich von dem Event noch immer einen völkerverbindenden Effekt. Gerade in Zeiten von antieuropäischen Bewegungen in vielen Ländern, soll die EM ein über Grenzen verbindendes Projekt darstellen. Zudem „kommt die EM zu den Fans“ anstatt, dass diese in ein bestimmtes Land reisen müssen. Ganz gleich, ob Nord-, Ost-, Mittel- und West- oder Südeuropa, in allen Teilen des Kontinents befinden sich die Spielstätten.

Was spricht gegen eine paneuropäische EM?

Wie es sich für den Fußball gehört, gab es natürlich auch direkt einen Aufschrei einiger Fußballpuristen, als die Idee der paneuropäischen EM publik wurde. So zeichne sich eine WM oder EM auch immer dadurch aus, dass in dem Gastgeberland für vier Wochen eine ganz spezielle Atmosphäre entsteht. Diese könne allerdings kaum aufkommen, wenn nur ein paar Vorrundenspiele in einem bestimmten Land stattfinden. Zudem sei die logistische Herausforderung im 21. Jahrhundert zwar mehr oder weniger problemlos zu stemmen, allerdings kann man in Zeiten von Klimawandel und Nachhaltigkeitsdebatten auch von einem falschen Signal sprechen, welches hier gesetzt wird. Aus diesem Grund sehen viele die EM 2020 schon im Vorfeld gescheitert.

Die Popularität der EM

Eine Fußball-Großveranstaltung wie eine Europameisterschaft ist so populär, dass auch andere Bereiche davon profitieren. Sowohl das Gastronomie- als auch das Hotelgewerbe kann durch Public Viewing und Co. mit mehr Einnahmen rechnen.

Auch im Bereich des Online-Gamings prägen UEFA, FIFA und Co. die Entwicklungen. Das Online-Casino LeoVegas bietet beispielsweise eine lange Liste an Freispielen für diverse Fußball-Slotgames wie „Football: Champions Cup“, „Football Star“ oder „Football Favourites“. Auch Automobilkonzerne setzen während einer WM gerne auf die Euphorie und bieten spezielle Fan-Konditionen oder Special-Editions an. Besonders beliebt sind natürlich auch die Fußballsticker von Ferrero, welche Traditionell zu WM und EM in den Packungen sind.

Wenn das Fußballfieber um sich greift und die eigene Mannschaft auch noch gute Leistungen abruft, kann eine Fußball-Großveranstaltung die Wirtschaft in einem ganzen Land positiv beeinflussen.

 

 
 
 
 
 
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Wie läuft der Modus ab?
Zu den Spielorten der EM gehören Bilbao, London, Glasgow, Dublin, Amsterdam, Kopenhagen, München, Rom, Budapest, Sankt Petersburg und Bukarest. In jeder dieser Städte werden drei Vorrundenspiele sowie mindestens ein K.O.-Spiel stattfinden. Die Halbfinalspiele sowie das große Finale werden dann im Londoner Wembley-Stadion ausgespielt. Man darf gespannt sein, ob es die deutsche Nationalmannschaft bis in die englische Hauptstadt schafft. Die Fans jedenfalls dürfen sich auf die erste paneuropäische EM im Sommer 2020 freuen.

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