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Mai
24

DFB-Pokalfinale: Erst siegen, dann fliegen für Tuchel

Borussia Dortmund geht als klarer Favorit in das DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (20 Uhr) in Berlin. Auch bei einem Sieg dürfte es für Thomas Tuchel der letzte Auftritt als Trainer von Borussia Dortmund sein. Hier sind die wichtigsten Fakten zum Spiel.

  • Bei der 74. Austragung des DFB-Pokalfinals lautet die Paarung erstmals Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund.
  • Seit Gründung der Bundesliga trafen beide Finalisten 92-mal in Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz spricht mit 44:32 Siegen für den BVB (bei 16 Remis), das letzte Duell am 29. Spieltag dieser Saison entschied Dortmund mit 3:1 für sich.
  • Im DFB-Pokal trafen beide Mannschaften viermal aufeinander. In den ersten beiden Duellen siegte die Eintracht (6:2 H 1968/69 und 3:1 A 1978/79), in den letzten beiden der BVB (2:1 H 2007/08 und 1:0 A 2013/14).
  • Die Hessen stehen erstmals seit der Saison 2005/06 wieder im Finale des DFB-Pokals, damals unterlagen sie dem FC Bayern mit 0:1. Insgesamt ist es die 7. Finalteilnahme der SGE.
  • Dortmund steht zum neunten Mal im Finale und holte dreimal den Titel (1965, 1989 und 2012). In den letzten 3 Saisons verlor der BVB jeweils das Endspiel – das war keinem Team zuvor in 3 Jahren in Folge passiert.
  • Es stand aber auch noch kein Team zuvor in vier Jahren in Folge im Endspiel, damit stellte der BVB einen Rekord auf. Zwischen 2014 und 2017 stand Dortmund ebenso oft im Finale viermal) wie in den 50 Spielzeiten davor (1964-2013) zusammen.
  • Frankfurt ist erst der zweite Finalist, der auf dem Weg ins Endspiel gleich drei Elfmeterschießen bestritt. Zuvor traf das nur 1996/97 auf den VfB Stuttgart zu, der dann auch Pokalsieger wurde (im Endspiel 2:0 gegen Energie Cottbus).
  • Die Eintracht schoss auf dem Weg ins Finale nur fünf Tore (ausgenommen Elfmeterschießen). Mit so wenigen Toren schaffte es seit Gründung der Bundesliga kein Team ins Finale (vor 1963 wurde der DFB-Pokal teilweise mit wesentlich weniger Runden ausgetragen).
  • Eintracht Frankfurt traf in keinem der vergangenen drei Pflichtspiele im Berliner Olympiastadion. Das letzte Tor schoss Alexander Meier beim 1:6 bei der Berliner Hertha im August 2013.
  • Marco Reus wartet immer noch auf den ersten großen Titel seiner Profikarriere: Neben den Pokal-Endspielen der vergangenen drei Jahre verlor Reus auch das Champions-League-Finale 2013 und wurde dreimal Vizemeister.
  • Marco Russ und Alexander Meier sind die einzigen beiden Spieler im Kader der SGE, die auch 2006 schon beim DFB-Pokalfinale (0:1 gegen Bayern) für die Eintracht aktiv waren. 4046 Tage liegen zwischen beiden Endspielen.
  • Pokal-Held: Lukas Hradecky parierte in dieser Saison die meisten Schüsse aller Torhüter (25). Inklusive Elfmeterschießen wurden lediglich 10 der 18 Elfmeter gegen den Finnen verwandelt.
  • Niko Kovac wurde 2002/03 mit den Bayern Pokalsieger – und kann es nun als Eintracht-Trainer werden. Das schafften bislang nur Jupp Heynckes (1973 als Spieler, 2013 als Trainer), Thomas Schaaf (zweimal als Spieler, dreimal als Trainer), Alfred Schmidt (1965, 1970) und Ludwig Janda (1942, 1956).
  • In neun Pflichtspielen gegen die Eintracht war BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang an 9 Treffern direkt beteiligt (7 Tore, 2 Assists).

(Quelle: Volkswagen Data Service)

1 Kommentar

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  1. Jan sagt:

    Die Entlassung von Herrn Tuchel ist in der 1. Bundesliga ein einmaliger Vorgang. Viele andere Bundesliga Vereine hätten mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung reagiert. Dies bedeutet allerdings, dass es zwischen Herrn Tuchel und Borussia Dortmund zu einem extremen Zerwürfnis gekommen sein muss. Eines Tages wird wohl die Wahrheit zu Tage kommen, aber es hat definitiv zu einem Image Schaden bei Borussia Dortmund geführt. Es hätte dem Vorstand und Manager von Borussia Dortmund klar sein müssen, dass der Trainer Tuchel nicht in ihr Profil für den Verein passt. Deswegen sehe ich keine Schuld bei Herrn Tuchel, sondern an der mangelnden Professionalität bei Borussia Dortmund den Menschen, Herrn Tuchel, sachlich als Fachmann zu würdigen. Herr Tuchel hat mit dieser ,,Jugend forscht“ Mannschaft einen unglaublichen Erfolg erzielt.

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