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Apr
15

Die zehn kuriosesten Fußballregeln

Wenn der Ball in vollem Umfang die Linie überquert, ist es ein Tor. Wenn die Spielzeit abgelaufen ist, wird das Spiel abgepfiffen. Und so weiter. Die meisten Fußballregeln sind total transparent und fast schon selbsterklärend. Die folgenden Fußballregeln sind aber vor allem eines: kurios.

Torverhinderung von außen

Wenn der Ball auf das leere Tor zurollt und von einem Unbeteiligten geklärt wird, zählt das Tor nicht – selbst wenn kein verteidigender Spieler mehr hätte eingreifen können. Laut Regelwerk wird das Spiel in einem solchen Fall mit Schiedsrichterball fortgesetzt. Der „Störenfried“ von außen sollte aber dringend die Beine in die Hand nehmen…

Wenn schon vom Platz fliegen…

Wenn ein Spieler bereits vor dem Anpfiff des Spiels eine rote Karte erhält (etwa durch eine Tätlichkeit im Kabinengang), kann sich die Mannschaft vervollständigen und trotzdem mit elf Spielern antreten.

Eine Handballmannschaft reicht

Ein Fußballspiel muss keineswegs mit elf Akteuren pro Mannschaft begonnen werden. Sieben Spieler eines Teams reichen vollkommen. Wird im Spielverlauf aber ein Akteur dieser dezimierten Mannschaft des Feldes verwiesen, wird das Spiel abgebrochen und mit 3:0 zugunsten des Gegners gewertet.

Schuhpflicht

Es ist nicht erlaubt, in einem Pflichteinsatz barfuß zu spielen. Selbst wenn ein Spieler während eines Spiels durch gegnerische Einwirkung seinen Schuh verliert und versucht weiterzuspielen, wird er sofort verwarnt.

Wenn die Luft mal raus ist…

Wenn ein Fußball platzt oder einfach zu wenig Luft zum Weiterspielen aufweist, wird das Spiel unterbrochen und mit Schiedsrichterball fortgesetzt.

Von wegen Luft

Gelangt der Ball vom Schiedsrichter oder einem seiner Assistenten ins Tor, zählt der Treffer – egal ob mutwillig oder versehenlich. So richtig „Luft“ sind Unparteiische also doch nicht.

Sonderstatus

Auf den Färöer (und nur dort) darf ein Mitspieler den Ball bei einem Elfmeter für den Schützen festhalten. Grund ist der starke Wind auf dem Eiland.

Blöder Einwurf

Wenn ein Spieler einen Einwurf so ausführt, dass der Ball im eigenen Tor landet, ohne dass ein gegnerischer Spieler das Leder berührt hat, gibt es Eckball für den Gegner.

Eigentor durch Abseitsfalle

Wenn ein Verteidiger einen gegnerischen Angreifer abseits stellen möchte, indem er das Spielfeld verlässt, ist nicht nur das Abseits aufgehoben – es gibt auch noch die gelbe Karte für den Verteidiger. Gleiches gilt, wenn ein verletzter Spieler sich hinter dem eigenen Tor behandeln lässt.

Abgesichert

Wenn ein direkter Freistoß außerhalb des eigenen Strafraums ausgeführt wird, der ausführende Spieler den Ball zum Torwart zurückspielen möchte, dieser die Kugel aber verfehlt und das Leder im Tor landet, dann gibt es… Eckball! Das Regelwerk besagt nämlich, dass aus einem Vorteil nie unmittelbar ein Nachteil entstehen darf. Lediglich wenn der Keeper den Ball berührt hätte, hätte der Treffer gezählt.

1 Kommentar

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  1. Niquo sagt:

    Witzig… :)

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