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Mrz
18

Felix Magath zurück nach Wolfsburg – Wahnsinn muss neu definiert werden

Die Entlassung, respektive Kündigung, von Felix Magath auf Schalke war schon seltsam genug, doch mit seinem sofortigen Wechsel nach Wolfsburg konnte nun wahrlich niemand rechnen.

Eines vorab: Dieses Blog ist ganz sicher nicht das offizielle Felix-Magath-Magazin (quasi das „Magathzin“), und noch viel weniger ist es eine Felix-Magath-Fanpage, aber eines muss man „Quälix“ lassen: Der Mann bietet immer Gesprächsstoff.

Jetzt also die Rückkehr nach Wolfsburg, dem Vernehmen nach wieder als sportlicher Alleinverantwortlicher. Der VfL-Aufsichtsrat hat im Sinne des Klassenerhalts sicherlich die beste Entscheidung gefällt und den planlosen Manager Dieter Hoeneß und Trainer Pierre Littbarski, der vom ersten Arbeitstag an der Lächerlichkeit preisgegeben wurde, vor die Tür gesetzt. Dadurch erhält eine völlig aus dem Tritt geratene Mannschaft, die sich in den letzten Wochen wie ein logischer Absteiger präsentiert hat, plötzlich wieder eine echte Chance auf den Ligaverbleib. Magath wird’s schon richten, immerhin steht der „Hügel der Schmerzen“ immer noch auf dem VfL-Trainingsgelände.

Hoeneß weg, Litti weg – VW handelt pragmatisch

Der VfL-Aufsichtsrat hat entschlossen und pragmatisch reagiert und sich den besten verfügbaren Trainer auf dem Markt gekrallt. Damit macht er den größten Fehler der Vergangenheit – Dieter Hoeneß zu installieren – zwar nicht rückgängig, aber erzielt zumindest einen klaren Schnitt. Ob Magath die Erfolge seiner ersten Amtszeit wiederholen kann, ist fraglich. Zumindest an den finanziellen Möglichkeiten wird es nicht scheitern. Wolfsburg ist in dieser Hinsicht ein Schlaraffenland, böse Zungen würden von einer „Geldverbrennungsmaschine“ sprechen.

Angesichts dessen wird auch klar, warum Felix Magath in den letzten Tagen so tiefenentspannt war, wenn er nach seiner sich abzeichnenden Entlassung auf Schalke befragt wurde. Finanziell verschlechtern dürfte er sich in Wolfsburg nicht, und das VfL-Trauerspiel der letzten Wochen und Monate dürfte seine Position in den Verhandlungen, die sicherlich nicht erst vorgestern aufgenommen wurden, gestärkt haben. Magaths Vertrag dürfte der höchstdotierte der Bundesliga sein (Bonuszahlungen, wie etwa eine saftige Nicht-Abstiegsprämie, nicht eingerechnet).

Interessant: An den letzten 8 Spieltagen der Saison bekommt es Felix Magath mit 7 direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zu tun. Und bereits in drei Wochen kehrt er nach Schalke zurück. Das wird sicher lustig…

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