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Geld spielt keine Rolle: Die teuersten Transfers vom FC Bayern München

Die Deutschen Meister vom FC Bayern München wissen, wie man im Gespräch bleibt. Erst sicherten sie sich in der Saison 2019/2020 den 30. Sieg als Deutscher Meister, während hinter den Kulissen schon an der nächsten Überraschungsmeldung gefeilt wird: Nach langen Verhandlungen habt sich der Spitzenverein den Neuzugang Leroy Sané gesichert und dafür eine Rekordsumme von 50 Millionen Euro auf den Tisch gelegt.

Mehr als ein Jahr haben sich die Gespräche und Verhandlungen um Sané hingezogen. Zwischenzeitlich schien es so, als ob die Verantwortlichen mehr Gefallen darin finden, das pressetaugliche Wettziehen auszukosten als wirklich zu einem Abschluss zu kommen. Doch der FC Bayern hat den Vertrag mit seinem neuen Spitzenspieler Sané besiegelt und die horrende Ablösesumme von 50 Millionen Euro gezahlt. Die Qualitäten des Spielers sollen ab August 2020 auf dem Platz begutachtet werden können.

Qualitäten will man dem offensiven Mittelfeldspieler nicht absprechen. Wenn ein Spitzenverein diese stolze Summe zahlt, muss die Hoffnung auf Erfolg groß sein. Der Rückblick in die Transferhistorie des Vereins zeigt jedoch, dass die Mannschaft schon zuvor für Talent, Sportsgeist und Können die Spendierhosen anhatte. Die Investition zeigte nachweislich Wirkung: 30 Siege als Deutscher Meister, 20 Siege im DFB-Pokal und 5 Siege in der Champions League sind nur ein Bruchteil der errungenen Pokale, die der FC Bayern München erspielt hat.

Während die Deutsche Meisterschaft entschieden ist, kämpfen sich die Spieler aktuell noch durch die diesjährige Champions League. Die Sportwetten sprechen jedoch eine klare Sprache: Mit einer Quote von 1,44 (Stand: 31.7.) bei William Hill stehen die Chancen gegen Chelsea im kommenden Match deutlich für die bayerische Erfolgsmannschaft.

Quelle: Pixabay

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Talent wird belohnt

Mit dem Vertrag fpr Leroy Sané griff der FC Bayern München tief in die Tasche. Ob man es glauben mag oder nicht: Der teuerste Transfer ist der ehemalige Spieler von Manchester City in der Vereinshistorie damit nicht. Es überrascht zu sehen, wer für welche Summe zum Rekordmeister wechselte. Die üblichen Verdächtigen übernehmen dabei überraschenderweise nicht die vordersten Plätze. Franck Ribéry kam einst für schlappe 30 Millionen Euro zu den Bayern und belegt zusammen mit Douglas Costa keinen der vorderen Plätze. Gleichauf stehen Mario Gomez und Torwart Manuel Neuer. Der beste Mann im Tor, der auch innerhalb der Nationalmannschaft für Jubelstürme verantwortlich ist, verlängerte erst kürzlich seinen Vertrag bis 2023.

Etwas mehr Marktwert legten jedoch Mats Hummels oder Benjamin Pavard bei ihrem Transfer hin und ließen sich ihren Wechsel von Borussia Dortmund bzw. vom VfB Stuttgart jeweils 35 Millionen Euro kosten. Mario Götze folgte mit 37 Millionen Euro. Es ist verwunderlich, dass sich die meisten Spieler, die in den höheren Regionen der Gehaltsliste aufhalten, im Bewusstsein der Fans deutlich weniger präsent sind als die Stammgäste in den Boulevardmedien und zudem mit ihrer Leistung nachweislich überzeugen. Über Javi Martínez ist unter diesem Gesichtspunkt nur wenig bekannt, doch seine Ablösung von Athletic Bilbao nach Bayern fand für 40 Millionen Euro statt.

Quelle: Pexels

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Ganz weit vorn

Die beiden ersten Plätze der teuersten Transfers übernehmen Leroy Sané als auch Lucas Hernández. Sané darf sich über 50 Millionen Euro freuen. Hernández kam in der Saison 2019/2020 zu Bayern München und ließ seinen vorherigen Stammverein Atlético Madrid für schlappe 80 Millionen Euro hinter sich. Eine stolze Summe für den französischen Spieler, der zum Wechselzeitpunkt einen Marktwert von „nur“ 70 Millionen Euro aufwies.

Fußball ist schon lange eine Sportart, in der der Geschäfte und Deals zur Tagesordnung gehören. Der Blick auf die lukrativen Gehaltszettel treibt jedoch unweigerlich die Schweißperlen auf die Stirn. Die Relation zwischen Leistung und Honorar darf im Allgemeinen zur Diskussion gestellt werden.   

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