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Apr
14

Hoffenheim: Haben Sie sich das so vorgestellt, Herr Hopp?

Alles begann mit einem Traum: Den Heimatverein und die Region groß machen, eine Philosophie entwickeln, aus der eigenen Nachwuchsschule Nationalspieler formen, am Ende vielleicht sogar Deutscher Meister werden. Doch Stand heute ist 1899 Hoffenheim graues Mittelmaß. Haben Sie sich das so vorgestellt, Herr Hopp?

An dieser Stelle könnte eigentlich ein Artikel darüber stehen, dass 1899 Hoffenheim seine Nachwuchsspieler bevorzugt aus der A-Jugend des VfB Stuttgart kauft, anstatt – wie irgendwann einmal geplant – Talente aus der Region selbst auszubilden und zu Nationalspielern zu machen. By the way: Was machen eigentlich die einzigen „echten“ Hoffenheimer Eigengewächse Marco Terrazzino und Manuel Gulde heute?

Man könnte auch darüber schreiben, dass man in Hoffenheim mittlerweile gerne mit dem Geldkoffer shoppen geht und allgemein überbewertete Spieler mit dicken Verträgen ausstattet (Joe Simunic, Ryan Babel, Edson Braafheid usw.) oder für teures Geld südamerikanische Talente einkauft (Roberto Firmino, Maicosuel, Fabricio, Wellington, Franco Zuculini etc.), anstatt zumindest eine Mannschaft aus den (abgeworbenen) Talenten zu formen.

Ein nettes Thema wäre auch, dass Hoffenheim ab Sommer bereits den dritten Trainer in sechs Monaten beschäftigen wird, anstatt auf dieser Position Kontinuität einkehren zu lassen.

Man könnte über so Einiges schreiben, über die Fan-Kultur, die Umsetzung der – in vielerlei Hinsicht gut gemeinten – Hopp’schen Ideen, und über vieles, vieles Mehr.

Aber seien wir mal ehrlich: Wer interessiert sich heute schon noch für Hoffenheim?!

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