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Apr
26

Robert Lewandowski: Dortmunder dank Vulkanausbruch

Mit seinen vier Toren im Halbfinalhinspiel der Champions League ist BVB-Stürmer Robert Lewandowski eine historische Einmaligkeit gelungen. Wer weiß, ob die Karriere des 24-jährigen Polen genauso steil verlaufen wäre, wenn die Weltgeschichte vor drei Jahren einen etwas anderen Verlauf genommen hätte?

Wie die britische Zeitung „Dailymail“ berichtet, wäre Lewandowski um ein Haar von Lech Posen zum heutigen englischen Zweitligisten Blackburn Rovers gewechselt. Den Transfer verhinderte allein der isländische Vulkans Eyjafjallajökull, der am 20. März 2010 ausbrach und in den folgenden fünf Wochen den Flugverkehr in Europa empfindlich einschränkte.

Naturgewalt machte Lewandowski zum Borussen

Just in dieser Zeitspanne wollten die Rovers den Deal mit dem damals 21 Jahre alten Sturmtalent eintüten. Alle Parteien waren sich einig, Lewandowski hätte „nur“ noch den Medizincheck in England absolvieren und seinen Namen unter den Vertrag setzen müssen. Weil die Natur jedoch anderes im Sinne hatte und nun Warten angesagt war, wurden in der Zwischenzeit auch andere Vereine auf den Top-Torjäger der polnischen Ekstraklasa aufmerksam. Unter anderem Borussia Dortmund, das ebenfalls bereit war, die von Posen aufgerufene Ablösesumme von 4,75 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.

Lewandowski, der mit den Westfalen international spielen konnte, entschied sich um. Als der Luftraum schließlich wieder freigegeben war, stieg Lewandowski in eine Maschine nach Westfalen statt nach England. Für den BVB erzielte Lewandowski bislang 74 Tore in 133 Pflichtspielen und hat sich zu einem der besten Stürmer Europas entwickelt. Sein Marktwert liegt bei rund 30 Millionen Euro, Tendenz steigend. Ob Lewandowski sich in Blackburn genauso glänzend entwickelt hätte, sei dahingestellt. Der eine oder andere Rovers-Verantwortliche hätte es aber sicher gern darauf ankommen lassen…

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