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Jan
12

Verrückte Ehrungen im Fußball: UEFA Jubilee 52 Golden Players

Die Fußballwelt schaut heute nach Zürich, wo der Ballon d’Or für den Weltfußballer 2014 vergeben wird. Überflüssig in einer Mannschaftssportart, wie manche finden, aber dennoch im Fokus. Anders als eine Ehrung des europäischen Fußballverbandes aus dem Jahr 2004 – oder habt Ihr schon mal von den UEFA Jubilee 52 Golden Players gehört?

Anlässlich ihres 50. Geburtstags im Jahr 2004 kürte die UEFA den jeweils besten Spieler der Geschichte aus jedem seiner damals 52 Mitgliedsverbände, der von diesen selbst benannt wurde. Während man auf Johan Cruyff (Niederlande), Christo Stoitschkow (Bulgarien) oder Jari Litmanen (Finnland) ja noch gekommen wäre, sind in dieser Garde auch zahlreiche Persönlichkeiten dabei, die selbst ausgesprochenen Intimkennern des Fußballs nicht unbedingt ein Begriff sein dürften.

Übrigens: Der DFB hat nicht etwa Franz Beckenbauer an die Spitze gesetzt, sondern Fritz Walter. Kann man machen, muss man bei allem Respekt aber nicht. Zufall oder nicht? Die UEFA weist auf den 2004 erstellten Profilseiten von Jewgeni Jarowenko und George Best diese beiden als Golden Player ihrer Heimatländer aus, obwohl auf der Liste Sergey Kvochkin und Pat Jennings genannt werden. Da weiß man, was Auszeichnungen wert sind…

Die UEFA Jubilee 52 Golden Players im Überblick:

Panajot Pano, Albanien
Koldo Álvarez, Andorra
Choren Ohanessjan, Armenien
Anatoli Banichevski, Aserbaidschan
Paul Van Himst, Belgien
Safet Sušić, Bosnien und Herzegowina
Christo Stoitschkow, Bulgarien
Michael Laudrup, Dänemark
Fritz Walter, Deutschland
Bobby Moore, England
Mart Poom, Estland
Abraham Løkin (Abraham Hansen), Färöer
Jari Litmanen, Finnland
Just Fontaine, Frankreich
Murtas Churzilawa, Georgien
Vassilis Hatzipanagis, Griechenland
Johnny Giles, Irland
Ásgeir Sigurvinsson, Island
Mordechai Spiegler, Israel
Dino Zoff, Italien
Sergey Kvochkin, Kasachstan
Davor Šuker, Kroatien
Aleksandrs Starkovs, Lettland
Rainer Hasler, Liechtenstein
Arminas Narbekovas, Litauen
Louis Pilot, Luxemburg
Darko Pančev, Mazedonien
Carmel Busuttil, Malta
Pavel Cebanu, Moldawien
Johan Cruyff, Niederlande
Pat Jennings, Nordirland
Rune Bratseth, Norwegen
Herbert Prohaska, Österreich
Włodzimierz Lubański, Polen
Eusébio, Portugal
Gheorghe Hagi, Rumänien
Lew Jaschin, Russland
Massimo Bonini, San Marino
Denis Law, Schottland
Dragan Džajić, Serbien und Montenegro
Ján Popluhár, Slowakei
Branko Oblak, Slowenien
Alfredo Di Stéfano, Spanien
Henrik Larsson, Schweden
Stéphane Chapuisat, Schweiz
Josef Masopust, Tschechien
Hakan Şükür, Türkei
Oleg Blochin, Ukraine
Ferenc Puskás, Ungarn
John Charles, Wales
Sergei Aleinikow, Weißrussland
Sotiris Kaiafas, Zypern

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