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Mai
16

Warum die 48.Bundesliga-Saison in die Geschichte eingehen wird

Die Saison 2010/11 ist Vergangenheit. Sie wird aus verschiedenen Gründen als eine der außergewöhnlicheren in Erinnerungen bleiben.

  • Der deutsche Meister heißt zur Abwechslung mal nicht Bayern München.
  • Der deutsche Meister hat ohne Zweifel den schönsten Fußball gespielt.
  • Dem deutschen Meister fliegen die Sympathien aus (fast) ganz Deutschland und großen Teilen Europas zu.
  • Das Trainerkarussell drehte sich so schnell (und so kurios) wie nie. Die halbe Liga hat den Trainer ausgetauscht; bei Stuttgart, Köln und Wolfsburg saßen sogar drei Übungsleiter auf der Bank. Auch nach der Saison geht das Stühlerücken weiter: Nur Dortmund, Hannover, Mainz, Nürnberg, Kaiserslautern und Bremen gehen (voraussichtlich) mit dem gleichen Trainer in die Saison 2011/12, mit dem sie in die vergangene Spielzeit gestartet sind.
  • Mit Mainz und Hannover qualifizierten sich zwei Vereine für die Europa League, die man eher in der unteren Tabellenhälfte erwarten durfte. Aus dieser Region „verirrten“ sich zudem die Freiburger und Nürnberger nach oben, während Bremen, Stuttgart und vor allem Wolfsbrug enttäuschten. => Die Liga ist immer enger zusammengerückt. Jeder kann jeden schlagen.
  • [Nur am Rande: Wer bei den gängigen Managerspielen (z.B. kicker) vorne landen wollte, konnte das in diesem Jahr erstmals mit einem Kader voller Außenseiter und Nobodys erreichen.]

Allerdings gab es 2010/11 auch ein paar Dinge, die so gelaufen sind wie immer (sonst könnte man ja noch auf die Idee kommen, alles sei nur ein bizarrer Traum gewesen):

  • Bayer Leverkusen ist nicht Deutscher Meister geworden.
  • Schalke 04 ist nicht Deutscher Meister geworden.
  • Der Hamburger SV ist hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben.
  • Die Macher von Bayern München lassen nach wie vor einen langfristigen Plan vermissen.
  • Beim 1.FC Köln herrscht Unruhe.
  • Hoffenheim kann nur Hinrunde (wichtig für Managerspiele).
  • Stuttgart kann nur Rückrunde (s.o.).
  • Jürgen Klopp ist „Everybody’s Darling“, egal was er macht.

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