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Jul
23

Was ist mit Russland?

Die Vergabe der Fußball-WM 2022 nach Katar steht seit Jahren in der Kritik. Müsste man nicht aber eigentlich auch die WM 2018 in Russland infrage stellen?

Korruption, Erpressung, Annexion, Despotismus, kaltblütiger Massenmord, und, und, und – die Liste der Vorwürfe gegen den russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin ist lang. Und seit den Olympischen Winterspielen vor gerade einmal fünf Monaten in Sotschi gewinnt sie beinahe täglich an Umfang.

Dass Russland, wie es sich heute darstellt – mit allen Auswüchsen der Krim-Krise, welche die Welt unter Dauerspannung hält – kein geeigneter Gastgeber für die nächste Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sein kann, muss jedem Entscheidungsträger beim Weltverband FIFA bewusst sein.

Eine Diskussion über einen Rückzug der Vergabe wäre allerhöchste Zeit. Unrechtsregime sollten keine sportliche Plattform zur Imagepflege erhalten. Das ist in der Sportgeschichte schon oft genug passiert – von Olympia 1936 in Berlin über die Fußball-WM 1978 in Argentinien bis hin zu den bereits angesprochenen Putin-Spielen von Sotschi. Stattdessen sollte die FIFA ihre Macht geltend machen. Die Politik kann aktuell nämlich jede Unterstützung gebrauchen.

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