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Mai
28

Wie ergeht es den ersten Bundesligisten heute?

Der 1. FC Köln wird mit oder ohne sportlichen Erfolg für immer fest in der Bundesliga-Geschichte verankert sein. Als erster Meister der neu geschaffenen Spielklasse erreichte die Mannschaft 1963/64 Einzigartiges. Doch wie schlagen sich die 16 ehemaligen Bundesliga-Klubs eigentlich heute? Konnten sie an die Erfolge anknüpfen oder verschwanden sie im Nirgendwo?

Sieben Klubs spielten 2018/19 in der 1. Bundesliga


Der erstaunlich geringen Anzahl von sieben Vereinen gelang es, sowohl in der Auftaktsaison 1963/64 als auch in der abgelaufenen Spielzeit 2018/19 ein Teil der 1. Bundesliga zu sein. Der vor 55 Jahren bestplatzierte aktuelle Bundesligist war dabei Eintracht Frankfurt auf Platz 3. Derzeit schweben die Hessen wieder auf einer Euphoriewelle und erreichten fast das Europa League Endspiel, wie https://www.hessenschau.de/sport/ berichtete.

Große Sorgen machen muss sich auch nicht der damalige Viertplatzierte Borussia Dortmund. Die Westfalen entwickelten sich im Laufe der Jahre zum größten Widersacher des damals überhaupt noch nicht in der Bundesliga spielenden FC Bayern München.

Der VfB Stuttgart hat derweil am Montag den Klassenerhalt in den Relegationsspielen gegen Union Berlin verspielt. 1964 reichte es noch zu Platz 5 für die Schwaben.

Vergleichsweise große Schwierigkeiten hatte auch Schalke 04, 2018 immerhin noch Vizemeister. Doch weil im Derby gegen den BVB zuletzt der Sieg gelang, ist die blau-weiße Welt wieder in Ordnung. Dennoch muss im Sommer Verstärkung her, weil Spieler wie Mark Uth, Suat Serdar oder Salif Sané, dessen Senegalesen unter https://www.mrgreen.com/de/sportwetten mit 6,00 die beste Quote (Stand 27. Mai) auf den Sieg beim Afrika Cup besitzt, nicht vollends einschlugen.

Der Schalke per Fanfreundschaft nahestehende 1. FC Nürnberg muss nach schwacher Saison als Aufsteiger direkt wieder den Gang in die 2. Bundesliga antreten. 1964 erreichten die beiden Klubs noch die Ränge 8 und 9 und landeten damit einen Platz vor Werder Bremen. Die Norddeutschen zeigten sich im Gegensatz zu vergangenen Jahren deutlich verbessert. Bleibt noch Hertha BSC, das damals knapp dem Abstieg entgangen ist (14.) und dieses Mal im bedeutungslosen Mittelfeld landete.

Der Rest mit teils großen Sorgen


Abgesehen von den üblichen Querelen rund um den Verein lief es beim ersten Bundesliga-Sieger 1. FC Köln so gut, dass er 2019/20 wieder in der höchsten Spielklasse starten darf. Dieses Ziel verpasste der große Hamburger SV (damals 6.) in der 2. Liga dagegen kläglich.

Als Vizemeister kam 1963/64 der Meidericher SV ins Ziel. Der heutige MSV Duisburg muss nun den Gang in Liga 3 antreten. Dort spielten 2018/19 auch einige andere ehemalige Bundesliga-Teilnehmer. Das gilt etwa für die schwer gebeutelten Löwen von 1860 München (7.), die sich nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern und dem direkten Aufstieg immerhin den Klassenerhalt eine Liga höher sicherten.

Eintracht Braunschweig (11.) und der 1. FC Kaiserslautern (12.) hatten beileibe keine einfache Saison in der 3. Liga, setzten sich aber letztlich gegen alle Widerstände durch, wie die Tabelle auf https://www.kicker.de/news/fussball/3liga zeigt. In dieser fanden wir auch den Karlsruher SC (13.) und Preußen Münster (15. und damit Absteiger 1963/64) wieder. Während sich Münster bereits am vermeintlichen Maximum bewegt, stieg der KSC gerade wieder in die 2. Bundesliga auf.

Bleibt noch der Tabellenletzte der Auftaktsaison in Deutschlands Elite-Spielklasse. Der 1. FC Saarbrücken verpasste zuletzt mehrfach den Sprung aus der Regionalliga Südwest in die 3. Liga. Vielleicht gelingt es im kommenden Jahr, da Waldhof Mannheim endlich aufgestiegen ist. Es handelt sich bei Saarbrücken demnach um den aktuell am weitesten unten im Ligensystem platzierten Klub, der im Bundesliga-Gründungsjahr dabei war.

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