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Okt
09

Zahl des Tages: 541

Nach Informationen des Finanzexperten und Real-Madrid-Mitglieds Carlos Mendoza beträgt der Schuldenstand der Königlichen 541 Millionen Euro. Er wäre damit rund sechsmal höher als die Zahl, die Real-Präsident Florentino Perez zuletzt mehrfach genannt hatte.

In der spanischen Sportzeitung „AS“ ergriff Finanzfachmann Mendoza, der bei den Real-Oberen seit geraumer Zeit eine persona non grata ist, am Dienstag das Wort: „Wir haben die Rechnungen und den Haushalt studiert und Sachen festgestellt, die uns keiner erklären kann. Das Wichtigste: Die Schulden des Klubs betragen 541 Millionen Euro – inklusive passiver Schulden.“

Präsident Florentino Perez hatte zuletzt gebetsmühlenartig von „nur“ 90 Millionen Euro gesprochen. Laut Mendoza handele es sich hierbei allerdings nur um die Bankschulden des Klubs. Durch Verbindlichkeiten bei Spielern, Angestellten, Zulieferern und nicht zuletzt beim Staat (nicht gezahlte Steuern ist das Stichwort) käme man aber unter dem Strich auf mehr als das Sechsfache, erklärte Mendoza.

Gut, dass Real erst in diesem Sommer 100 Millionen Euro für einen einzigen Spieler ausgegeben hat. Ach so: Perez schwadronierte übrigens kürzlich über Pläne, das altehrwürdige Estadio Santiago Bernabeu zu renovieren. Kostenpunkt für den Umbau des „Wohnzimmers“: rund 400 Millionen Euro. Wer kann, der kann. Beziehungsweise: Wer nicht kann, der macht’s trotzdem.

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